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Hobbies

Was soll ich groß sagen - wie jeder andere Mensch auch, betreibe ich diverse Hobbies - hier möchte ich demnächst ein paar besondere vorstellen, manche werden aus diversen Gründen auch auf extra Seiten ausgelagert...
Natürlich kann man auch vieles, was unter Projekte steht zu meinen Hobbies rechnen.

Hobby Beschreibung
Amateurfunk Der Amateurfunk ist ein internationaler Funkdienst (im Gegensatz z.B. zum CB-Funk, welcher "nur" eine Funkanwendung ist), welcher in den Radio Regulations (einem Werk zur Regelung der Frequenznutzung im Rahmen des Völkerrechts, zu deutsch "Vollzugsordnung für den Funkdienst") geregelt ist als ein Dienst "Zur eigenen Ausbildung, für den Funkverkehr der Funkamateure untereinander und für technische Studien.".
Teilnehmen an diesem Dienst dürfen Funkamateure, dieser wird in der VO Funk folgendermaßen definiert: "Funkamateure sind ordnungsgemäß ermächtigte Personen, die sich mit der Funktechnik aus rein persönlicher Neigung und nicht aus geldlichem Interesse befassen."; im dt. Amateurfunkgesetz wird die ordnungsgemäße Ermächtigung durch die Inhaberschaft eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung definiert.
Amateurfunk ist ein wunderschönes Hobby - vor der Teilnahme steht jedoch eine Prüfung in den drei Bereichen Technik, Betriebstechnik, Gesetze und Vorschriften an - diese Prüfung habe ich am 02.12.2014 vor der Bundesnetzagentur in Eschborn abgelegt, danach konnte ich mein Rufzeichen DO1IUK beantragen, welches ich am 10.12.2014 zugeteilt bekam, nun kann ich aktiv am Amateurfunkdienst teilnehmen.
Am 26.06.2015 habe ich die Aufstiegsprüfung von der Klasse E zur Klasse A vor der Bundesnetzagentur auf der Hamradio 2015 in Friedrichshafen abgelegt. Nur eine Stunde später habe ich mein neues Rufzeichen DG1IUK zugeteilt bekommen.
Weitere Informationen hierzu bekommt man auf einer Extra-Website unter www.dg1iuk.de.
Notfunk

Notfunk setzt auf dem Amateurfunk auf. Der Amateurfunk wird in § 2 Abs. 2 des Gesetzes über den Amateurfunk (AfuG) definiert als "ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird; der Amateurfunkdienst schließt die Benutzung von Weltraumfunkstellen ein. Der Amateurfunkdienst und der Amateurfunkdienst über Satelliten sind keine Sicherheitsfunkdienste" - dies ist die Grundlage allen Notfunks. Prinzipiell ist es im Amateurfunk verboten, Nachrichten für Dritte weiterzugeben, diese Weitergabe wird im Katastrophenfall aufgehoben. Möglichkeiten, die der Amateurfunk jetzt hätte, wären beispielsweise:

  • Errichten von Notrufannahmestellen an öffentlichen Orten in Absprache mit den zuständigen Behörden bei einem großflächigen Ausfall des Telefon- und Mobilfunknetzes - angenommene Notrufe werden über die Amateurfunkfrequenzen an einen Funkamateur weitergegeben, der bei den Behörden (Stab/Leitstelle/etc.) sitzt und die Informationen weitergibt.
  • Zur Verfügung stellen von Mitteln/Funktionen, welche die BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) in ihrem Funknetz nicht haben, beispielsweise Standbildübertragung von der Einsatzstelle an einen Stab (Beispielsweise Luftbilder von einem Damm oder einem Waldbrand)
  • Beispiel Evakuierung: Funkamateure sind Ansprechpartner für die zu evakuierende Bevölkerung, sie können hier ihren Namen und die Daten einer Person außerhalb des Evakuierungsgebiets hinterlegen, diese Daten werden dann via Funk durchgegeben - der empfangende Funkamateur oder eine durch ihn benachrichtigte Behörde kann nun diese Person (Angehörige etc.) darüber informieren, dass es der jeweiligen Person gut geht.
  • Technische und materielle Unterstützung - die Mittel des Amateurfunks sind nicht rein an den Amateurfunk gebunden; die Behörden könnten die Gerätschaften im Notfall ohne weiteres nutzen, um ihr Funknetz zu verstärken - oder durch den Funkamateur ein weiteres Netz aufbauen zu lassen, welches dann betriebsbereit an die Behörden übergeben wird, so können sich die dortigen Einheiten wichtigeren Aufgaben widmen, als ein Funknetz aufzubauen.
  • Verbindungen über weite Strecken: während die Funknetze der BOS auf den Nahverkehr ausgelegt sind (Analogfunk 2m: Umkreis von einigen 100m bis mehrere km um die Einsatzstelle, Analogfunk 4m für einen Landkreis; Digitalfunk im DirectMode nur wenige 100m) so können über Amateurfunk weitere Entfernungen überbrückt werden. Zwar ist dies im TrunkedMode des Behörden-Digitalfunks (TETRA) prinzipiell auch möglich, sollte dieser jedoch einmal ausfallen, so ist nur ein Nahbereichsfunk vorhanden. Im Amateurfunk können jedoch einmal durch die höhere erlaubte Ausgangsleistung und durch die verfügbaren Kurzwellen-Bänder weitere Reichweiten abgedeckt werden. Früher war auch die Bundespolizei (zum damaligen Zeitpunkt noch Bundesgrenzschutz) mit Kurzwelle ausgerüstet - diese Fahrzeuge waren jedoch zur Jahreswende 1999/2000 (anlässlich des erwarteten SuperGAUs) im Einsatz und wurden danach meinen Informationen nach eingemottet oder verschrottet. Ebenfalls hatte das Deutsche/Bayerische Rote Kreuz früher ein flächendeckendes Kurzwellen-Funknetz, über das man sogar die Zentrale des Roten Kreuzes in Genf erreichen konnte - jedoch ist auch dieses größtenteils abgebaut. Hier könnte im Notfall jetzt der Amateurfunk helfen - mit einfachen Mitteln (Stromversorgung, Funkgerät, ein längerer Draht als Antenne) könnte man eine Funkverbindung über lange Distanz (egal ob von der Kreisverwaltungsbehörde zur Bezirksregierung oder für eine dringende Meldung an das Gemeinsame Lagezentrum des Bundes und der Länder in Bonn oder auch eine Meldung an das Monitoring and Information Center der EU).
    Diese Situation relativiert sich aktuell dadurch etwas, dass die BOS-Organisationen (hauptsächlich Rotes Kreuz, Bundespolizei, THW) aktuell wieder am Aufbau von Kurzwellenstationen sind oder solche wieder in Betrieb haben.
  • Datenübertragung: Beispielsweise könnte eine handgeschriebene Liste des Einsatzleiters über Funk-Fax oder Funkfernschreiben an einen Funkamateur im Stab des Landkreises durchgegeben werden, falls das Telefonnetznetz ausgefallen ist. Normalerweise würde so etwas in diesem Fall über den BOS-Funk erfolgen, was erstens länger dauert und zweitens eine Einsatzkraft im Einsatzleitwagen und den entsprechenden Funkkanal von anderen wichtigen Aufgaben abhält.

Wie man aus obiger Aufstellung ersieht, sollen im Bereich Notfunk die Behörden nicht ersetzt sondern bei personell sehr intensiven oder technisch für sie nicht machbaren (weil normalerweise nicht geforderten) Aufgaben entlastet werden. Dies setzt bei den Behörden und Organisationen mehr Manpower für das wichtige "Kerngeschäft" frei - eine Ressource, die auch bei diesen Organisationen heutzutage immer problematischer wird.
Weitere Informationen zum Thema Notfunk findet man auch auf www.notfunk-deutschland.de.

Webdesign Wobei Webdesign eigentlich nicht ganz richtig ist - ich erstelle gern Websiten wobei es ums ganze geht, die Technik etc. - das Design spielt öfter auch mal nur eine untergeordnete Rolle. Teilweise ist eine Seite fertig und wird kurz danach gelöscht und in eine andere Seite integriert (wie beim früher eigenständigen Universum geschehen, welches mittlerweile Teil dieses Portals ist). Wobei ich - soweit machbar - immer darauf achte, dass eventuell gesetzte Links weiterhin funktionieren; dies wird ja leider nur bei den wenigsten Webprojekt-Umstellungen gemacht.